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Mittwoch, 4. März 2009

gerne

hätte ich ein mittelchen, das sowohl beruhigt, als auch stimmungsaufhellend wirkt und welches ich mir und meiner familie am wochenende in den morgendlichen tee schütten kann.

Montag, 2. März 2009

durcheinander...

das schon mehr als halb sortiert ist.
die wohnung jedoch, chaotischer als zuvor und ein paar nackte frauen mehr.
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sich trotz bronchitis halb überschlagen wollen
und immer wieder über die schlappheit wundern.
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überhaupt, auch der körper,
ganz durcheinander:
neurodermitis, juckreiz ohne ende, herpes, und noch so andere kleinigkeiten tanzen aus der reihe und leisten den erkrankten bronchien gerne gesellschaft.
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nein, ich möchte nicht mehr verharren in den ereignissen der letzten wochen,
die traurigkeit, die wut und die rührung kann der körper ruhig ausbaden.
ich kümmere mich in der zwischenzeit, soweit die kraft reicht, um alltägliches, zukünftiges und um die hoffnung. das ist viel.
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folgender buchtitel zum lachen gebracht: "ein bisschen männerhass steht jeder frau -erfahrungen mit feminismus", anfang der 90er erschienen.

Sonntag, 22. Februar 2009

es gibt kaum

etwas besseres als des nächtens durch verschneite strassen zu spazieren,
den fallenden schnee mit der zunge aufzufangen
und die schneedecke zu genießen.
friedlich und und mit einem lächeln auf den lippen
nach hause laufen.

allein ist das wunderbar,
niemand stört mit dem mund redend,
niemand, der aufmerksamkeit verlangt,
mit dem man das genießen teilen muss,
nur man selbst.

hervorragend.

Freitag, 20. Februar 2009

ausgelaugt

und wer hat hat mir diesen verdammt gebrauchten tag geschenkt?

ein tag, mit dem tapsen in eigene alte spuren.

Donnerstag, 19. Februar 2009

kein verständnis

für menschen, die sich ihren familien so entziehen,
schweigen und so tun als wäre alles in ordnung.

-und dabei wird man sich ganz fremd.

scheiße scheiße scheiße.

Mittwoch, 18. Februar 2009

geschenke

zeigen manchmal einen abschied,
von dem man glaubte,
ihn schon hinter sich gehabt zu haben.
-von dem beigefügten text verstehe ich leider kein wort.

Samstag, 14. Februar 2009

glückskekse

ich werde heute das erste mal in meinem leben lotto spielen,
stand doch in meinem glückskes geschrieben, dass
"der stern des reichtums"
in kurzer Zeit auf mich scheinen wird...

Montag, 2. Februar 2009

sie kann es nicht lassen

nach einigem ringen doch das telefon in die hand genommen.

zumindest keine schlammschlacht.

gut, dass diese woche ausgebucht ist und am wochenende die reise in den süden deutschlands folgt (für uns norddeutsche ist das schon süden!).

Samstag, 31. Januar 2009

still

ist es geworden-

bisard

ein telefonat mit freundinnen in der nacht.
die party, auf der ich nicht bin, höre ich im hintergrund.
c`est très bisard.

nun steht ein treffen an.
gespannt und aufgeregt werde ich den erzählungen lauschen (und versuchen sie zu deuten.)

uah.

Sonntag, 25. Januar 2009

sprachlos und müde

hat die trennungswut mich nun doch erreicht?

immer diese widersprüche.
-ich kann mich ändern.
-so bin ich halt.
was denn nun?

allein ist es viel einfacher,
zu zweit entsprechend viel schwieriger,
dafür aber auch oft schöner.

grmpf.

Sonntag, 18. Januar 2009

wegschleichen

irgendwann, wenn alles gut ist,
schleicht sich dieses ängstliche, bekümmerte gefühl ein.
dann möchte man am liebsten alles hinschmeißen,
weglaufen und so tun, als wäre man nicht betroffen.

Samstag, 17. Januar 2009

es gibt menschen,

bei denen man das gefühl bekommt,
dass sie einem vom himmel geschickt wurden.

Samstag, 10. Januar 2009

ängstlich,

dass gleich die ganze blase der prinzessin platzen wird....
uah.

irritiert

die prinzessin war einkaufen.
sie hat nichts von dem mitgebracht, was auf der liste stand.
statt kaffee und milch, obst und gemüse für eine ganz familie.
statt nudeln und kartoffeln, biohirse.
jetzt steht sie da und fragt sich nicht nur wer das alles essen soll,
sondern auch wie sie das ganze zeug zubereiten kann.
sie hat keinen schimmer.
irgendwie scheint es so, als hätte sich ein gesundheitstrip eingeschlichen.
gestern wurden reste von wein und bier im ausguß entsorgt.
abends gab es biodinkelbrot mit veganem bioaufstrich und ayurvedischem tee.
bei der durchsicht von angebotsblättern der supermärkte wird ihr beim anblick von abgepackten lebensmitteln schlecht.
-nein, schwanger ist sie nicht.

Sonntag, 4. Januar 2009

herzsickern

es ist spät,
die gesellschaft hat sich verabschiedet,
nun sickert es in ihr herz,
sucht sich raum,
doch der bauch will kneifen,
den blick auf die gesäuberten spuren,
der verstand erinnert an die pflicht.
(danke an r. und n.)

Mittwoch, 31. Dezember 2008

puh

merken, dass man sauer wird und zu erschöpft sein, um zu reagieren.
selbst schon flüchten und einen deckel von wegen "alles ist gut" drauf setzen.
sylvester kann von mir aus gerne ausfallen.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

als extrem ungewöhnlich

empfinde ich es, mir anscheinend bald darüber gedanken machen zu müssen, wo und mit wem ich in das neue jahr feiern möchte.
besser gesagt: möchte ich die gesellschaft des wunderbaren mannes, muss das wohl genauer geplant werden.
kopfschütteln lässt mich diese neue situation, und richtig anfreunden kann ich mich damit auch nicht.
habe ich doch in den letzten fünf jahren frühestens einen tag vorher, spätestens gegen 18uhr des 31. entschieden, was ich mache.
gut jedoch, das wissen darum, dass es für beide auch in ordnung wäre, wenn jeder an einem anderen ort feiert.
gut, dass wir nicht aneinander kleben.

Freitag, 28. November 2008

kegeln

zu spielen,
mit 11 aufgestellten
leeren bierflaschen
und einem plastikfussball,
bringt so lange spaß,
bis man die scherben
aufsammeln muss.

sieben jahre

vor sieben jahren um diese zeit
machte ich die reinste hölle durch.
einige überbleibsel davon
ärgern mich noch heute.
sie warten dringend darauf
abgeworfen zu werden.
-zur zeit
keine leichte arbeit.