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Dienstag, 20. Januar 2009

traurig,

dass es manche menschen einfach so aus dem leben reißt.
(in gedenken an den vater einer früheren freundin.)

Sonntag, 8. Juni 2008

lebensleicht

kalte ostsee
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frühstücksbuffet
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in einem riesen lkw mit einem fünfjährigen kind versteckt in der schlafkabine hocken, malen und während der fahrt durchgeschüttelt werden (anderen wäre schlecht geworden).
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haut: besser
hochdosiertes kortison und entspannung
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immer ein lächeln auf den lippen
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mit einem 30 jahre älteren mann hand in hand durch die strassen spazieren und die leute staunen machen.
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la vie me fait étonner..

Mittwoch, 21. Mai 2008

Dienstag, 4. März 2008

trennung

manchmal ist die trennung von menschen, die frau früher mal sehr geliebt hat, doch sehr angesagt.
-schließlich wird es zeit größer zu werden....

Dienstag, 22. Januar 2008

sorgen

der vater und die schwester sind wieder im krankenhaus,
es wäre übertrieben zu behaupten, dass der bruder und die kleine schwester in hochs schwelgen,
bleibt noch die frage nach der mutter...

-na, dann mal schnell kraft sammeln-

Donnerstag, 17. Januar 2008

bonjour

nach drei stunden schlaf in den tag gefallen,
gerannt, -noch schläfrig und ganz verletzlich.
als erstes eine "moralpredigt" erhalten,
-man macht sich sorgen um mich.

-sprachlos-

dieser tag braucht einen neubeginn.

Donnerstag, 10. Januar 2008

einsicht

es gibt dinge,
bei denen ist es ganz gut erst nach jahren einzusehen,
-und erst nach sechs, sieben, acht jahren zu wissen,
wie es für den anderen war...

achterbahn

jipiehhh,

lange nicht mehr so achtbahn gefahren wie in letzter zeit,
aber so ist es in ok.

die tiefs recht flach, kurz und einsichtig und die hochs auf jeden fall recht hoch...

Mittwoch, 9. Januar 2008

nachbarn

der nachbar, der mich nicht schlafen ließ hatte noch nicht mal zucker für meinen morgendlichen kaffee.

lag ich doch um 2:15 stocksauer in meinem bett, drehte mich hin und her und hätte ihn am liebsten zusammengeschrien. seine bässe von oben durchdrangen die zimmerdecke als wäre sie nur ein blatt papier und bohrten sich tief in meine ohren. an schlafen war nicht zu denken.
brummend und laut fluchend zog ich mir was über und stapfte durch`s treppenhaus mich zu beschweren. nachdem ich fünf mal seine klingel gedrückt und geduldig gewartet hatte, gab ich auf. prima, der mann hört so laut musik, dass er die klingel noch nicht mal hört.
-aber das kennen wir ja schon. des öfteren benimmt der liebe nachbar sich so und meistens gebe ich ihm eine chance bis spätestens 00:30 uhr, was oftmals auch klappt, denn dann wird auch er müde und geht ins bett. in letzter zeit nur scheint sich das in eine unerfreuliche richtung zu entwickeln, -so eben auch letzte nacht.
in gedanken hielt ich dem mann schon eine riesenmoralpredigt, und erwischte mich dabei typisch "deutsch" zu denken wie: "Wissen Sie denn nicht, dass bestimmte Ruhezeiten ihren Sinn haben? Es gibt schließlich Menschen, die arbeiten und früh aufstehen müssen!"
und: "wenn das so weiter geht, wende ich mich and die Hausverwaltung"...
-auweia, einigte ich mich mit mir selbst, so geht das gar nicht.
-ok, wenn er mein klingeln nicht hört, werfe ich ihm eine nachricht in den briefkasten: "sag mal hast du sie noch alle um diese zeit so aufzudrehen?"
-nein, das geht auch nicht, immer schön freundlich bleiben, dann erreicht man am meisten -ich zumindest.
-ok ok, ich werde ihm eine saufreundliche nachricht in seinen briefkasten werfen, die ihn butterweich werden lässt.
2:30, es wird ruhig, der nachbar scheint ins bett gefunden zu haben.

der nächste morgen: nach der nacht brauch ich einen kaffee. kaffee ohne zucker geht jedoch gar nicht und das süßungsmittel fehlt zur zeit in meinem haushalt.
-gut, denke ich, soll doch der nachbar von oben herhalten, schließlich hat er mich nicht schlafen lassen. geschieht ihm nur recht, wenn ich mir jetzt zucker bei ihm schnorre.

ich versuche mich recht passabel zu kleiden, nehme mein zuckerdöschen, setze das netteste gesicht auf, das ich habe und stapfe wieder nach oben. keine musik, der nachbar hört mein klingeln und öffnet:
ich lächle ihn an, wünsche einen guten morgen und frage, ob er vielleicht zwei esslöffel zucker für mich hätte.
-nein, er hat leider keinen zucker im haus... (es klingt als hätte er nie zucker im haus)
es brummelt in mir, ich bin jedoch weiterhin freundlich und lobe ich ihn erstmal für seinen lebensstil: "wow, du bist ja gut, du ernährst dich gesund!"
er grinst etwas verunsichert.
-du, ich hätte da noch ein anliegen, wegen deiner musik... also, wenn ich das geld hätte würde ich dir ja gerne gute kopfhörer schenken, dann kannst du deine musik zu jeder zeit so laut hören wie du willst ...
"oh, ich war zu laut, das tut mir leid, ist ok, das nächste mal mach ich leiser"
-ja, schon... ich kann das ja auch verstehen, wenn man am nächsten tag frei hat und so, aber ich kriege deine bässe halt geballt ab und ehrlich gesagt deckt sich das auch nicht unbedingt mit meinem musikstil...."lächle ich ihn an.
er lächelt zurück, wir sind uns einig und ich stapfe die treppen wieder runter, an meiner wohnung vorbei, zucker besorgen.

bedenkenswert ist jedoch, dass besagter nachbar immer recht freundlich ist, für meine ohren jedoch furchtbare musik hört (klingt irgeendwie nach maschinengewehren), sich nie wirklich an unsere absprachen hält und 1-3 mal im jahr am rad dreht und mitten in der nacht rumbrüllt.

-mal wieder einer, der ein ganz schönes ding am laufen hat.

Sonntag, 6. Januar 2008

jahresbeginn

die große "kleine" schwester pendelt mal wieder zwischen schizophrenen gefühlszuständen und realistischem bewusstsein.

kein wunder, selbst sogenannten "gesunden" menschen fällt es schwer nach all den feiertagen mit familie und freunden und den jeweils individuellen persönlichen erwartungen ans neue jahr, wieder in den allein zu verbringenden alltag zu finden.

momente

viele tränen in den letzten tagen

Freitag, 28. Dezember 2007

nachtrag: besuch...

eines guten freundes,
zuckerwatte bekommen,
innere freudensprünge
-wie ein kind.

berührungen,
küsse,
spielerischer austausch von astrogedanken,
verstehen,
lachen.

peut -être tous les deux loin de ce monde
-un peu.

wiederankunft

den weihnachtbesuch im norden, bei der familie beenden,
-wenn`s am schönsten ist soll man gehen.
-viel arbeit wartet.

wieder zuhause sitzen,
weihnachtsgeschenke am körper tragen
und hören.

in gedanken bei den lieben,
hier als auch dort,
-besonders bei dem paps,
der mit dem charmanten bart...

ein willlkommensglas wein,
die wohnung erfüllt von den wunderbaren klängen des keith jarret
- und von mir selbst.

in guter gesellschaft sein,
allein,
-kein stück einsam.

das neue jahr-
bringt ein altes neues auto,
-für den bruder, die verlobte und die kleine schwester.
pläne bald endlich der sehnsucht nach meeresluft nachzugeben.

Freitag, 7. Dezember 2007

träume

das mit den träumen ist ja so ne sache,
manchmal erscheint ihre botschaft ganz klar,
oftmals aber sind sie rätselhaft,
manchmal sogar mystisch.

es gibt menschen, die träumen in ihrem leben immer wieder den selben traum,
dass sie tief fallen oder sie ihre zähne verlieren.

ich träume seit meiner kindheit vom krieg.
dabei werde ich in irgendeiner weise verfolgt,
weil ich jüdin bin oder untergrundkämpferin oder eben einfach zu den guten gehöre.
in kinderzeiten hatte ich während dieser träume angst,
ich wusste aber auch immer:
wenn ich aufwache ist der traum vorbei,
ich brauche nur die augen zu öffnen
und an etwas anderes zu denken,
(damit ich beim wieder einschlafen auch nicht an der gleichen stelle weiterträume).
das ist mir meist auch gelungen.

heute haben die kriegsträume nachgelassen.
träume ich doch davon, habe ich keine angst mehr.

angst habe ich vor dem klischeehaften schwarzen mann,
der nachts in meine wohnung einbricht und
mich natürlich vergewaltigen, ja klar, auch töten will.
vor ein paar jahren häuften sich diese träume.
jedes mal wusste ich, dass es nur ein traum war,
und trotzdem, jedes mal war ich voller angst,
traute mich lange nicht das licht anzumachen.
danach stapfte dann mit der bratpfanne
oder einem messer bewaffnet durch meine wohnung,
schloss die wohnungstür ab
(was ich sonst nicht tue, weil ich solche ängste nicht schüren will)
und legte mich wieder ins bett.
-die ausgesuchte verteidigungswaffe wurde daneben deponiert
-frau kann ja nie wissen...
-sieht ja keiner wie verrückt ich bin.

glücklicherweise ließen auch diese träume nach.

letzte nacht bekam die art von unangnehmen träumen eine neue dimension:
ich träumte ein neugeborenes kind zu haben,
es war meins,
ich wusste wer der vater war,
und es war klar, ich würde es alleine aufziehen.
nun, außer mir wusste auch niemand von dem kind.
ich war irritiert, was ich damit anfangen solle,
besuchte freunde,
tat so, als wäre nichts,
bis ich ein schlechtes gewissen bekam.
ich lief nach hause, um nach dem kind zu sehen.
es lag auf dem teppich,
war warm eingepackt..
und in frischhaltefolie gewickelt.
und ich hatte es falsch gemacht,
bis zur nase war es in frischhaltefolie gewickelt,
es bekam keine luft mehr und war erstickt.
ich hatte mein eigenes kind getötet,
-aus versehen.
angst, entsetzen und fassungslosigkeit machten sich in mir breit.
ich versuchte mich gegenüber meinen freunden normal zu verhalten,
es war furchtbar, sehr schlimm,
konnte ich mich doch auch niemandem mitteilen,
was würden die denken...
dass ich eine dieser überforderten psychisch kranken mütter bin,
die ihre kinder töten...
irgendwann konnte ich nicht mehr,
ich erzählte es den freunden, die mir zur zeit am nächsten stehen,
die immer verständnis für mich haben, egal, was ich tue.
ich wusste, dieses mal würde es anders sein,
sie würden merken, wie sehr sie sich in meiner person geirrt haben
und mich alleine zurück lassen.
nun, als ich mit ihnen sprach erblickten sie schnell die ernsthaftigkeit der situation
und sie versuchten den schaden zu verringern.
sie sagten, dass es schlimm sei, aber ich sei überfordert gewesen und bei mir sei das was anderes als bei den anderen müttern,
deshalb würde ich noch davon kommen.
es beruhigte mich, aber ich konnte ihnen dieses mal nicht glauben.

-dann klingelte der wecker.
-nein, ich habe nicht zu oft nachrichten gesehen.
und ich muss zugeben, gerade bei diesen themen bin ich nicht so aufmerksam.

-nach dem weckerklingeln schlief ich wieder ein
und träumte von mäusen,
die gefährlich waren und
eingefangen werden mussten.
ich war schuld, dass sie überhaupt erst frei waren...

Montag, 13. August 2007

monsieur

ja, er ist wieder aufgetaucht,
hat mich aufgesucht.
tagelang hat er meinen namen laut vor sich hin gesagt,
nun wollte er mal wieder das gesicht dazu sehen.

ich sei so gut, sagt er
und er vermisse meine schuppige haut,
die hätte sich so lustig angefühlt.

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verlegen sitzen wir nebeneinander
-vorsichtige berührungen-
kichern
-leichte küsse
glückliches lächeln.

(ein gefühl das mir in den letzten 15 jahren abhanden gekommen sein muss)

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er: "willst du nicht doch mit zu mir kommen? -du bekommst auch wieder meinen schlafanzug"
sie: "vielleicht ein anderes mal..."
er: "aber vielleicht gibt es gar kein anderes mal"
sie: "nun, wenn es kein anderes mal geben sollte, dann würde es sich auch nicht lohnen jetzt mitzukommen"

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fortsetzung folgt -hoffentlich